Handtaschen, Clutches & Co

Zur perfekten Kleidung gehört die passende Handtasche. Welche Frau liebt sie nicht. Ist sie nicht nur ein modisches Accessoire, sondern auch die Notwendigkeit schlechthin. Wohin mit den ganzen Kleinigkeiten, die eine Frau so braucht? Der Schminke, dem Parfüm, dem Handy und viel, viel mehr.

Große Taschen
Ein nicht unwichtiger Aspekt ist der, wofür man die Handtasche braucht. Ist ein Einkaufsbummel geplant, sind große Taschen sehr praktisch. Denn große Taschen, die viele Fächer und Reißverschlüsse im Innenfach haben, vermeiden das große Chaos in einer Handtasche. Diese sogenannten “Big Bags” sollten in der Mitte ein zusätzliches Reißverschlußfach haben. So ist die Tasche gleich in zwei Teile geteilt. Und in dem mittleren Reißverschlußfach ist der Geldbeutel sicher aufbewahrt und gleich zur Hand. Auch eine separate Handytasche ist von Vorteil. So erspart man sich bei einem Anruf das große Suchen. In einem zusätzlichen kleinen Seitenfach mit einem Reißverschluß ist der Lippenstift sogleich griffbereit. Bei großen Handtaschen lassen sich leicht kleinere Einkäufe gut verstauen. Meist sind diese Handtaschen aus Soft-PU gefertigt. In dieser Größe eine echte Lederhandtasche wäre sehr teuer. Ein hochwertiges Soft-PU Material ist sehr weich und griffig. Mit diesem Material werden ausgefallene Designs und tolle Farben gefertigt. Ab 39 Euro sind bereits tolle Taschen zu kaufen.

Kleine Taschen
Ist nur ein Essen im Restaurant geplant oder ein Besuch bei Freunden, so genügt ein kleine Tasche. Wichtig ist vor allen Dingen, dass sie farblich zur Kleidung passt. Ein frisches Sommerkleid verträgt vor allem helle oder knallige Farben. Im Winter, wenn alles trist und grau ist und die Kleidung mehr dezente Farben aufweist, so
sind schwarze, braune und warme Töne die richtige Entscheidung. Ab 70 Euro und aufwärts sind echte Ledertaschen erhältlich. Was durchaus oft von Vorteil ist, da diese Handtaschen haltbarer sind, als Kunstleder.

Abendtaschen
Abendtaschen sollten vor allem nicht zu groß sein. Neckisch, verspielt oder ausgefallen, das ist hier die Devise. Die Auswahl ist in dieser Kategorie sehr groß. Verziert mit Strass oder Schleifen sind sie die Eyecatcher schlechthin. Günstige Modelle erhält man bereits ab 20 Euro.

Der wichtigste Aspekt bei einer Handtasche ist, dass sie zum Stil der Kleidung passt und farblich darauf abgestimmt ist. Nur so ist ein perfekter Auftritt garantiert.

Stylisch und bequem?

Ja das geht! Chinos, Blazer und gemütliche Pullis machen es möglich. Ich liebe Chinos und trage sie oft – im Gegensatz zu vielen anderen – nicht mit engen Oberteilen, sondern kombiniere sie gerne mit ebenfalls weiten Kleidungsstücken. Das ist einfach super bequem und an manchen Tagen braucht man eben genau das.

Zugegeben, nur weite Sachen zu tragen trägt natürlich etwas auf. Aber mit einem kleinen Trick kann man zeigen, dass der Körper unter den Klamotten nicht so breit :) Dazu muss einfach ein bisschen Haut an den richtigen Stellen gezeigt werden. So krempel ich meistens die Chino etwas hoch, so dass noch ein bisschen Knöchel und Bein zu sehen ist. Auch das Hochkrempeln des Blazers an den Armen oder das Verwenden von Oberteilen mit ¾-Armen gleicht den weiten Look etwas aus.

Dazu passen gut flache Schuhe (ebenfalls eine bequeme Sache). Schnürer oder Sneaker sind hier die richtige Wahl.

Ich habe wieder ein bisschen Gestöbert und euch mal drei beispielhafte Outfits zusammengestellt. Ich finde es besonders schön wenn nicht zu viele Farben im Outfit verwendet werden. Dabei können starke Kontraste geschaffen werden (z.B. Schwarz und Weiß) aber auch nah beieinander liegende Töne verwendet werden (z.B. Beige- und Cremefarben).

Also: It’s Chill-Time ;)

Zeit für Falten

Wir werden älter und kommen um die Falten nicht herum. Aber: Solange wir die Falten von unseren Gesichtern fern halten können machen wir das auch, doch wir kleiden uns gern in sie. Ein Stoff der mich schon im letzten Jahr umher trieb ist das Plissee. Für mich musste der perfekte Plisseerock aber lang und schwarz sein und das war letztes Jahr vor lauter Colourblocking nicht zu bekommen, bis jetzt.

Es gibt unterschiedliche Arten von Plissee: gewebtes Plissee, Wirkplissee, Strickplissee und chemisch-technisches Plissee. Im chemisch-technischen Verfahren wird der Stoff mit Kunstharz und Chemikalien behandelt, in Falten gelegt und maschinell gepresst.

Dauerhafte Falten gibt‘s nur bei synthetischen Fasern. Wer sich also nach dem ersten Waschen des guten Stücks nicht mit Stecknadeln und Dampfbügeleisen bewaffnet eine Stunde lang dem Faltenlegen widmen möchte, sollte darauf achten aus welchem Material das plissierte Stück ist.

Plisseefalte ist nicht gleich Plisseefalte, es gibt Liegeplisseefalten, die in eine Richtung verlaufen, Tollplisseefalten  die zweiseitig, gegeneinander verlaufend aufgebaut sind und Stehplissefalten, die gerade,  zieharmonika-artig verlaufen. Aus diesen Arten kann man wiederum andere Plissees legen  wie das Sonnenplissee, bei dem strahlenförmige Stehplisseefalten am Bund schmaler sind als am Saum. Und wer Abwechslung im Muster mag ist mit  einem Bahnenplissee aus schmalen und breiteren Plisseefalten gut beraten.

Im Reich der Spitze

Spitze ist ein Stoff, der auch diesen Winter wieder teil der festlichen Garderobe ist. Als Einsatz im Oberteil, als Rock als ganzes Kleid, der Bezug der neuen Cluch oder oder oder… sie findet auch diese Saison wieder vielfältige Einsatzorte. Grund genug daher, dass ich mich mal etwas näher mit dem Thema beschäftige. Auf ging es also nach Frankreich, genau gesagt nach Caudry. Eine Stadt, die bekannt ist für ihre Spitzen-Produktion. Im 18. Jahrhundert etablierte sich hier die Tüll-, Spitzen- und Stickereiindustrie. Im 19. Jahrhundert, unterstützt durch die Industrialisierung und neue Maschinen, wurde Caudry und die umliegende Gegend, zu einem der Orte für die Spitzen-Produktion der von Modehäusern aus der ganzen Welt aufgesucht wurde. Noch heute produzieren ca. 12 Unternehmen diesen Traum von Stoff.

Musée des Dentelles et Broderies in Caudry

Im Musée des Dentelles et Broderies erhält man einen Einblick in die Geschichte der Spitzen-Produktion, von seinen Anfängen mit handgeklöppelter Spitze bis hin zur heutigen maschinellen Produktion. Das Museum befindet sich in einem Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert, in typischer Industrie-Architektur, allein das ist schon eine kleine Zeitreise.  Die Herstellung von Spitze kann grob in vier Schritte unterteilt werden, das Design, die Garn-Vorbereitung, die Produktion und die Nachbearbeitung.

Das Design

Anhand von Zeichnungen werden Entwürfe auf eine Karte mit einem Raster gezeichnet, das Muster wird auf Lochkarten “übersetzt”. Unglaublich wie das möglich sein soll, es ist eine ganz eigene Sprache die hier zum Einsatz kommt. Diese Lochkarten werden miteinander verbunden und dienen der Maschine später als Anleitung für die Produktion.

Das Muster wird aus dem Raster auf die Lochkarten übertragen

Die verbundenen Lochkarten in der Maschine.

Die Garn-Vorbereitung

Als Garn wurden traditionell Baumwolle, Flachs, Wolle oder Seide verwendet, heute kann jedes Material genutzt werden. 15.000 Garne auf großen Rollen bilden den “Hintegrund” für das eigentliche Muster der Spitze. Auf Garnspulen wird je 120m Garn aufgerollt (das passierte per Hand!), die Garnspulen werden später in der Spitzen-Maschine eingespannt und bilden das Muster der Spitze. Früher wurde das Garn noch in Strängen geliefert, man musste in mühevolle Arbeit zuerst das Garn entwirren und auf Rollen aufspulen, diesen Schritt braucht man heute zum Glück nicht mehr.

Das Garn wird auf die kleinen Garnspulen aufgerollt.

Die Produktion

Diese Maschine von 1891 produziert 2m Spitze pro Stunde, sie fasst 1500 Garne und 3096 Garnspulen.

1500 Fäden bilden den "Hintergrund" für das Muster.

Das Muster wird erkennbar...

Die Nachbereitung

Jedes Stück Spitze wird nach der maschniellen Produktion noch einmal per Hand nachgeprüft, auf Defekte die durch gerissene Garne entstehen. Die Stellen werden per Hand ausgebessert. Die Spitze wird gefärbt. Hat die Spitze am Ende ein Rand-Muster, wird dies per Hand ausgeschnitten. Herausstehende Fäden werden verwahrt. Je Nach Spitze werden auch nachträglich noch Steine, Pailletten Bänder etc. per Hand aufgebracht.

Ein extrem aufwändiger Herstellungsprozess macht das Material so teuer. Es steckt viel Handarbeit darin, auch wenn der Mensch von den Web-Maschinen unterstützt wird. Die Branche hat es nicht einfach, Muster werden kopiert und in Billiglohnländern nachgemacht. Doch wer Wert legt auf das traditionelle Handerk, der kommt noch heute in die Gegend von Cambrai um seine Spitze herstellen zu lassen.

Das Ergebnis

Morgen zeige ich euch eine Auswahl an Kleidern aus Caudry-Spitze. Das Museum hat eine tolle Ausstellung mit Stücken aus unterschiedlichen Jahren.

Jeans Denim

Denim ist niemals out. Jetzt kommt er aber neben der klassichen Jeans, die jeder von uns in mehrfacher Ausführung zu Hause im Kleiderschrank hat, auch in Form von anderen Kleidungsstücken wieder: als Hemd, Tunika, Kleid oder Overall. In dieser Saison wird er elegant und clean getragen. Dabei ist wie immer die Kombination wichtig. Verschiedene Jeanstöne können von Kopf bis Fuß miteinander kombiniert werden. Wer es etwas schlichter haben möchte setzt auf eine Röhrenjeans, einen Blaser und eine schöne Tasche. Bei den Accessoires ist alles erlaubt: von schick bis sportlich – ganz wie ihr wollt.

Ich habe mich mal umgeschaut und vor allem schöne Hemden und Jacken gefunden – auch für die Männerwelt.

Nachts schick aussehen mit Pyjamahosen

Nein, ich will nicht gerade ins Bett gehen und ich komme auch nicht gerade aus dem Bett.“ Man muss damit rechnen diese Antwort einige Male zu geben, wenn man bei diesem Trend mitmacht: Pyjamahosen.

Ich habe schon letztes Jahr darüber gelesen und habe mich doch ehrlich gesagt sehr gewundert. Nachdem ich jetzt ein zweites Mal darüber gestolpert bin, halte ich es für wichtig, dieses Thema aufzugreifen.

Die Pyjamahosen werden also wirklich auf der Straße getragen. Wer es etwas schicker mag, kann dabei auf Satin-Hosen zurückgreifen. Der lässige Look gelingt mit Stoffhosen.

Bevorzugt werden Hosen mit einem auffälligen Muster. Somit ist klar: Für diesen Trend braucht man eine ordentliche Portion Mut! Aber welche Kleidungsstücke kombiniert man bitte mit einer Pyjamahose?

Da die Hose für sehr viel Aufmerksamkeit sorgt (das ist klar), sollte mit den restlichen Kleidungsstücken ein Ausgleich geschaffen werden. Also z.B. ein enges Oberteil zur ja eher weit geschnittenen Pyjamahose. Auch eine weiße Bluse kann gut dazu getragen werden. Wenn ihr zu einer Hose mit auffälligem Muster greift, solltet ihr bei den restlichen Kleidungsstücken zurückhaltend sein, also am besten einfarbige  Stücke auswählen. Dazu ein schöner Blazer, der dem Outfit den nötigen Schick verleiht und nicht zu vergessen: hohe Schuhe. Am besten Pumps oder High Heels.

Fünf Tipps für alle Jeans Träger

Beim Jeans Trend ist alles erlaubt

Der aktuelle Jeans Trend mag es rebellisch

Früher waren Risse und Fransen in den Hosen ein Zeichen von Rebellion. Bevorzugt getragen wurde dieser Jeans Trend von Anhängern der Punk-Szene, um ihre politische und gesellschaftliche Position nach außen zu kennzeichnen. Damit hat der heutige Jeans Trend der Destroyed Jeans nichts mehr gemein, denn diese Hosen sind kein Markenzeichen für Außenseiter. Im Gegenteil: Abgewetzte Jeans mit Löchern und Rissen sind nun auf den Laufstegen dieser Welt heimisch geworden und Modelabels wie Dolce & Gabbana, Boss und Co haben das gute Stück als Design-Objekt entdeckt. Wenn man diesen Jeans Trend in seiner Edel-Ausführung mitmachen will, muss man für die zerstörten Hosen auch dementsprechend tief in die Tasche greifen. Da der Destroyed-Look aber bereits Einzug in die meisten Geschäfte gehalten hat, muss niemand mehr darauf verzichten. In jedem Laden und Online-Shop finden Sie verschiedene Modelle zu erschwinglichen Preisen.

Der Skinny Jeans Trend bleibt

Skinny Jeans bestimmen schon seit einiger Zeit das Bild in den Geschäften und auf den Straßen. Für alle, die bereits stolze Besitzer einer dieser Hosen oder einer figurbetonte MET Jeans sind, gibt es eine gute Nachricht: Der Jeans Trend bleibt. Die hautengen Röhren, die meist mit Elasthan-Anteil hergestellt werden, um ihre Passform zu optimieren, werden auch weiterhin in Stiefel und Boots gesteckt oder zu High-Heels und Pumps getragen. Oft wird dieser Jeans Trend mit dem Destroyed-Look kombiniert, so dass die engen Hosen von Rissen, Flicken und Löchern verziert werden. Im Gegensatz zu den Destroyed-Jeans wurden Skinny Jeans durch die Metal-Szene in den 80er-Jahren populär. Nachdem dieser Jeans Trend relativ rasch wieder in Vergessenheit geraten war, entdeckten ihn im neuen Jahrtausend Celebrities wie Kate Moss oder diverse Pop-Bands wieder und die Hosen sind nun eins der Fashion-Must-Haves überhaupt.

Der Jeans Trend dehnt sich aus

Neben den extrem engen Skinny-Jeans zeichnet sich auch ein neuer Jeans Trend ab, der zum weiten Bein hin tendiert: Die Schlaghosen kommen zurück. Obwohl sie ihre Hochzeit in den 70er-Jahren hatten, sind die Flared Jeans nie völlig aus der Modewelt verschwunden, obwohl es in den vergangenen Jahren still um sie geworden ist. Doch im Gegensatz zum vorherigen Usus, Schlaghosen mit möglichst niedriger Leibhöhe zu tragen, bevorzugt die neue Auslegung Flared Jeans, die bis zur Taille reichen. Bei diesem Jeans Trend sollten Sie jedoch beachten, dass Sie zur weit geschnittenen Hose körperbetonte Oberteile tragen, die Sie am besten in den Hosenbund stecken, damit eine harmonische Silhouette entsteht.

Wie bekomme ich eine schönere Haut

Tiefes Bordeaux-Rot der Chrysanthemen, sanfte Sonnenstrahlen durch goldene Blätter und kuscheliges Cashmere auf der Haut – auch wenn der Herbst wirklich viel Schönes mit sich bringt, für die Haut heißt es wieder mal Umstellung. Und dabei braucht sie ganz viel Unterstützung. Deshalb ist die richtige Haut- und Haarpflege im Herbst so wichtig.

Hautpflege

Jetzt ist die richtige Zeit auf reichhaltige Cremes umzusteigen, denn wenn das Wetter auch noch so mild scheint, es kann sich schnell ändern und es ist besser vorzusorgen, damit die Haut auf die Winterkälte gut vorbereitet ist. Auch Hautschutz ist wichtig und da passt das kühle Wetter sehr gut, denn man kann wieder ruhig Foundation bzw. tönende Tagescreme tragen. Jetzt schwitzt man nicht mehr darunter und riskiert somit weniger Hautunreinheiten, sondern liefert der Haut damit sogar einen Schutzfilm. Außerdem eignet sich die sanft tönende Grundierung perfekt für ein verlängertes Sommergefühl, indem es für die nötige Bronze im Hautton sorgt.
Wer keine Lust hat, schon im Herbst mit reichhaltigen Cremes anzufangen und diese besser bis zum Winter aufhebt, kann zumindest mit einer schönen Entspannungs- oder Feuchtigkeitsmaske mindestens einmal die Woche seine Haut verwöhnen. Auch selbstgemachte Masken, wie die aus Haferflocken und Honig oder die Sanddorn-Gesichtsmaske.

Haarpflege

Die Haare leiden besonders im Herbst – trockene Heizungsluft und starker Wind setzen ihnen zu. Dabei sind die meistens schon sowieso durch das Meersalz und Sonnenstrahlen ausgetrocknet und strapaziert. Deshalb brauchen sie gerade jetzt viel Schonung und Pflege. Gerade wenn die Haare für einen längeren Zeitraum den Sonnenstrahlen ausgesetzt waren und dadurch ausgebleicht sind, sollte man mit einer Coloration warten und den Haaren stattdessen mit Kurpackungen und Haarmasken etwas Gutes tun. Sind die Haare sehr trocken, könnte eine Haarmaske mit Gelatine wahre Wunder bewirken.

Lippen

Viele Frauen können sich ihren Alltag ohne einen Lippenbalsam nicht mehr vorstellen. Ohne diesen werden die Lippen sofort spröde und trocken. Gerade im Herbst merkt man das noch stärker. Doch ein Lippenbalsam ist auch nicht die beste Lösung – es gibt Theorien, dass gerade gerade durch das häufige Anwenden von Labello und Co die Lippen so empfindlich werden. Daher sollte man versuchen mal ohne die chemische Lippenpflege auszukommen. Damit die Lippen nicht austrocknen, eignet sich Honig besonders gut. Einfach abends ein kurzes Lippen-Peeling aus Olivenöl und Salz machen, abwaschen und die Lippen mit Honig betupfen. Am Morgen sind die Lippen superweich und glatt. Wem es nicht genug ist, kann auch Tagsüber einen Tropfen Honig auf die Lippen schmieren – man sieht ihn kaum. Nur wichtig – nicht ablecken, auch wenn die Verlockung noch so groß ist. Denn angefeuchtete Lippen und kalte Luft machen erfahrungsgemäß keine gute Kombination.

Im Winter empfehle ich euch den Schichten Look

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und im Kleiderschrank hängen noch so viele Sachen, die man noch gar nicht genug getragen hat. Müssen sie jetzt alle abgepackt und bis zum nächsten Sommer verstaut werden? Nein, auch bei kaltem Wetter kann man durchaus Looks mit Sommerkleidung kreieren, die modisch und warm sind.

Layer Look

Layers, Schichten, heißt das Zauberwort für die Herbst- und Winterlooks mit Lieblingsteilen aus der Sommergarderobe. Ein T-Shirt mit einem bunten Print, Jeans und ein grobgestrickter Cardigan – und der Herbstlook ist perfekt. Wenn noch mehr Schichten dazu kommen, umso besser – Schals, Westen, sogar sommerliche durchsichtige Blusen passen perfekt dazu. Als einzige Regel gilt hier – keine See Through, denn das zerstört den Look und betont den Stilbruch bis zum Grad, dass er unpassend wirkt. Das heißt natürlich nicht, dass man auf durchsichtige Oberteile aus dem Sommer verzichten muss, es sollte nur was darunter angezogen werden, ein kleines Trägertop zum Beispiel. Das sieht nicht nur besser aus, sondern hält auch warm.

Röcke und Kleider

Röcke und Kleider, die man so gerne im Sommer getragen hat, können auch bestens im Winter mit warmen Sachen kombiniert werden. Ein zartes Chiffonkleid wirkt in Kombination mit einem kuscheligen Cardigan, einer Pelzweste oder einer Lederjacke besonders schön und kuschelig. Auch hier empfiehlt sich der Layer Look, nur bei starken Mustern sollte man sich mit Schichten zurückhalten, sonst kann es schnell zu bunt werden. Auch Winterstiefel, wie Cowboyboots oder Wildleder Overknees im Westernlook passen super zu luftigen Sommerkleidern oder Röcken. Mit einem Pullover oder einem anderen Oberteil wird aus einem Kleid ein Rock – Abwechslung muss auch bei kaltem Wetter sein.
Auch die Maxiröcke, die im Sommer so angesagt waren, können im Herbst getragen werden. Hier sollte man nur darauf achten, den Oberkörper und die Taille zu betonen, sonst wird der Look zu schwer und formlos. Bei durchsichtigen Maxiröcken sollte man allerdings auf kuscheligen Strümpfe aus Wolle verzichten und lieber zu schlichten schwarzen 40 oder 60 den Strümpfen greifen.

Shorts

Ob aus Jeans oder anderen Stoffen – Shorts machen sich perfekt im Winter. Nur eine Regel gibt es hier – keine Muster und keine sichtbaren Leggins, das heißt wenn der Schuh über der Leggins liegt, ist es kein Problem. Am beste sehen sowieso schlichte schwarze Strümpfe aus, aber auch durchsichtige Variante in Kombination mitblickdichten Overknees ist angesagt und passt zum Herbst- oder Winterlook.

Top fünf Beauty APPs auf dem Smartphone

Heutzutage nutzen viele Frauen immer öfter das Internet, um sich über Beauty und Fashion zu informieren, Inspirationen zu sammeln oder sich auch von Profis beraten lassen. Die Beauty und Fashion Welt wird digital. Das sieht man nicht nur an den unzähligen Webplattformen mit Trends, Tipps und themenrelevanten Community-Bereichen, von denen es jeden Tag neue gibt, sondern auch an den zahlreichen Apps, die nicht nur Spaß machen, sondern auch sehr nützlich sein können.

In Anlehnung an den Beitrag zu den besten Fashion Apps, möchte ich euch nun meine persönliche Top 5 der Beauty-Apps vorstellen.

1. Color Genius by L´Oreal

Betriebssystem: Apple / Android
Diese tolle Appp schlägt Make-Up-Kombinationen vor, die man entweder auf das Ouftit, Tageszeit, Anlass oder einfach nur die eigene Stimmung abstimmen kann. Außerdem kann man beim Matchen entscheiden, ob das Make-Up harmonisch zum restlichen Look passen soll, oder ein Stilbruch bewirken. Eine tolle App, die für die nötige Inspiration uns Stilsicherheit sorgt.

2. Die Beauty App Modiface

Betriebssystem: Apple / Android
Modiface ist ein virtuelles Make-Up-Studio. Im Vergleich zu anderen ähnlichen Apps hat man hier die beste Grafik, die dem realen Bild am nähesten kommt. Alles, was man braucht, ist ein Porträt-Foto von sich und schon kann man die verschiedensten Make-Ups anprobieren. Das einzige Nachteil ist, dass es sich um eine amerikanische App handelt, daher sind einige Make-Up-Marken hier in Deutschland unbekannt und man findet sie nicht in den Geschäften.

3. Beautylish: Makeup Beauty Tips

Betriebssystem: Apple / Android
Die Makeup-App schlechthin. Die beste Lösung für alle, die stundenlang auf Youtube und Pinterest nach Makeup-Tutorials und Inspirationen stöbern können. Hier findet man alles – die neusten Beauty-Trends, unzählige Schmink- und Styling-Anleitungen, Tipps und Tricks anderer Userinnen und einfach tonnenweise Bild- und Video-Material zum Thema Beauty.

4. World UV

Betriebssystem: Apple / Android
Jeder weiß es mittlerweile – die UV-Strahlen schaden der Haut viel mehr, als dass sie ihr nützen. Daher ist es immer wichtig für den nötigen UV-Schutz zu sorgen. Mit dieser App kann man den UV-Index für seinen Ort einsehen und somit den richtigen Lichtschutzfaktor verwenden. Eine sehr nützliche App.

5. ThinkDirty – mein Favorit unter den Beauty-Apps

Betriebssystem: Apple / Android
Die erst im Oktober dieses Jahres veröffentlichte App ist genau das, worauf viele von uns schon seit langem gewartet haben. Mit dieser App kann man alle möglichen Kosmetikartikeln auf “dirty”, gefährliche Inhaltsstoffe überprüfen. Nach dem Einscannen des Strichcodes bewertet die App das Produkt in Bezug auf die potentiell gesundheitsgefährdende Stoffe.

Die ThinkDirty App ist mein absoluter Favorit, denn viel zu oft versuchen die Kosmetikkonzerne uns weißzumachen, dass ihre Produkte nur aus reinen und hochwertigen Stoffen bestehen. Dabei gibt es genug Stoffe, die eigentlich in Kosmetika nichts zu suchen haben, weil sie im besten Fall einfach nur wirkungslos sind und im schlimmsten krebserregend oder gifig für den Körper sind.